Oetkerhalle
Lampingstr. 15
33615 Bielefeld

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Die Rudolf-Oetker-Halle stammt aus den Jahren 1929/30. Eingeweiht wurde das Haus am 31.10.1930 mit der "1. Symphonie in c-Moll" von Johannes Brahms. Anziehungsort sind nicht nur die einheimischen musikalischen Darbietungen, sondern auch international bekannte Orchester, Chöre und Solisten. Genannt sei hier auch der berühmte Bielefelder Kinderchor. Die Rudolf-Oetker-Halle gilt auch unter Fachleuten als akustisches Meisterwerk. Eine Umfrage der 20 bedeutendsten Dirigenten aus dem Jahr 1955 ergab, daß die Halle zu den 10 besten Tonhallen der Welt gehört.
Erst 1925 waren die Voraussetzungen geschaffen, die den Bau einer professionellen Konzerthalle ermöglichten. Caroline Oetker stellte damals eine größere Summe für den Bau zur Verfügung.
Schwerpunkt bei der Planung (Entwürfe der Architekten Tietmann und Haake aus Düsseldorf) lag auf der Konzeption der Akustik, Heizungs-, Be- und Entlüftungsanlage, die auch heute noch den Ansprüchen genügt.
Das auf einer leichten Steigung gebaute Gebäude läßt sich über einen breit angelegten Treppenweg erreichen. Der neunjochige Arkadenportikus aus enggestellten gebäudehohen Pfeilern zentriert den Blick.
Grund der Spende durch Oetker:
Dr. Rudolf Oetker, Sohn des Firmengründers des Oetker-Konzerns, gehört zu den Opfern des 1. Weltkrieges. Der Musikbegeisterte (spielte Klavier und Orgel) hatte zu seinen Lebzeiten geäußert, daß er der Stadt Bielefeld endlich eine "vernünftige" Konzerthalle zukommen lassen wolle. Der Plan wurde nach seinem Tod durch die Stiftung seiner Mutter Caroline Oetker abgeschlossen. Eine Büste des Namensgebers steht seit 1965 in der Eingangshalle.
Im Park neben der Oetker-Halle befindet sich die Skulptur "Elch"
Lampingstr. 16
33615 Bielefeld
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