Wilhelm Wortmann Eisenbahnbauarbeiter im Vormärz. Sozialgeschichtliche Untersuchung der Bauarbeiter der Köln-Mindener Eisenbahn in Minden-Ravensburg 1844 - 1847 Jetzt bestellen...
Das Kreismuseum Wewelsburg gewährt einen
wertvollen Einblick in die Herrschaftstechniken des 'Dritten Reiches'. Gewalt
und Kult sind die Stichworte. Der SS-Führer Heinrich Himmler
bemächtigte sich 1934 der Wewelsburg, einem Schloß der
Weserrenaissance (1123/24 erbaut). Die Burg sollte ursprünglich Raum für SS-Schulungen sowie für nationalsozialistische Experimente bieten. Doch das Machstreben der SS wuchs:
Ein gigantisches Kultzentrum sollte entstehen. Selbst nach
Beginn des zweiten Weltkrieges führten die Nationalsozialisten den
Umbau der Burganlage fort. Diese sollte ferner geographischer Mittelpunkt
für weitere geplante SS-Stützpunkte im Umland sein. Kurz vor der
Kapitulation wurde die Burg auf Befehl Himmlers gesprengt.
Das Museum wird heute wie folgt genutzt:
Wewelsburg 1933 - 1945. Kult- und Terrorstätte der SS
Seit 1982 befindet sich im Wachgebäude der SS vor Burg eine Ausstellung (freier Eintritt) über das Konzentrationslager Wewelsburg, deren Häftlinge die Wewelsburg aufgebaut haben.
Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.
Abteilung "Deutsche im östlichen Mitteleuropa" (Wachgebäude der SS vor Burg)
Die Ausstellung (Eintritt frei) informiert seit 1984 über die Geschichte des Posener Landes bis hin zum Leben von Deutschen in Polen. Die Ausstellung trägt zur Bewahrung des Kulturgutes der Deutschen der Kreise Meseritz und Schwerin/Warthe wozu sich auch der Kreis Paderborn als Patenschaft verpflichtet hat.