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LWL-Freilichtmuseum Detmold

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LWL-Freilichtmuseum Detmold

Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2012 Dieter Gerth

:Startseite:Ostwestfalen-Lippe:Kreis Lippe:Detmold:Freizeit:Westfälisches Freilichtmuseum Detmold:

LWL-Freilichtmuseum Detmold

  Am Fuße des Teutoburger Waldes liegt das größte Freilichtmuseum Deutschlands. Auf 80 Hektar Fläche sind mehr als 100 Gebäude aus allen Sozialschichten mit ihren historischen Einrichtungen zu besichtigen. Sonderausstellungen, Museumsladen, Picknickplätze und zwei Gaststätten.

LWL-Freilichtmuseum Detmold

Das Freilichtmuseum wartet ständig mit neuen Überraschungen auf - Wohnstuben und Ställe ermöglichen Einblick in das Leben der Vorfahren

Das Freilichtmuseum hat viele Gesichter und bietet sich deshalb vom Frühling bis zum Herbst immer wieder für Ausflüge an. Je nach Lust und Laune kann man entweder mit der Pferdekutsche oder auf Schusters Rappen auf Entdeckungsreise gehen. Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr wurde ein buntes Leitsystem installiert, das den Besuchern den Weg in alte Bauernhäuser, Windmühlen und liebevoll gepflegte Gärten weist.

Den Mittelpunkt bildet das Paderborner Dorf, das in der Endausbaustufe aus 70 Gebäuden bestehen soll. Schon jetzt finden Besucherinnen und Besucher in dem mittelalterlichen Flecken alles was das Herz begehrt. Sie können sowohl alten Handwerksmeistern über die Schulter schauen, Kuchen und Brezeln aus einer Backstube von Anno dazumal kaufen oder in einer Scheune eine Ausstellung mit Raritäten aus den Schatzkammern des Museums bewundern. In den unterschiedlichen Häusern läßt sich leicht das differenzierte und verwobene Sozialgefüge erkennen, das früher das Leben in den Dörfern bestimmt hat. Es zeigt die Wohnstuben und Arbeitsstätten von Bauern und Handwerkern, Tagelöhnern und Arbeitern, Händlern und Altenteilern, von Pfarrer und Rentmeister.

Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Kirche, eine Schule und ein Spritzenhaus vervollständigen die Anlage, die mit samt einem Teich und Stallungen als Aushängeschild des Museums gilt. Doch nicht nur das Paderborner Dorf und der alte Gasthof üben auf die Besucher einen besonderen Reiz aus. Insbesondere Kinder werden von den drei Windmühlen auf dem gut 60 Hektar großen Museumsgelände immer wieder magisch angezogen. Besonders reizvoll sind auch Abstecher in die verstreut liegenden Kotten.

Handwerker spielen im Alltag des Freilichtmuseums neben zahlreichen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinter den Kulissen eine besondere Rolle. Sie sind ständig damit beschäftigt, historische Bauten, die teilweise auf abenteuerliche Weise abgetragen und nach Detmold transportiert wurden, wieder aufzubauen. Zur Zeit wird beispielsweise mit besonderer Liebe zum Detail am Aufbau des Siegerländer-Wittgensteiner Weilers sowie am Sauerländer Dorf gearbeitet. Bis einzelne Hofanlagen und Nebengebäude zur Besichtigung für die zahlreichen Besucher freigegeben werden können, gehen meistens viele Jahre ins Land.

Besonders stolz ist die Museumsleitung auch auf die museumspädagogische Arbeit, die künftig noch weiter intensiviert werden soll. Damit wurde der Grundstein dafür gelegt, daß sich das Freilichtmuseum bei Kindern und Jugendlichen in ganz Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus zu einem besonders beliebten Ziel für Schulausflüge entwickelt hat. Die Nachwuchshistoriker können von ihrem Abstecher nicht nur Details über die Baugeschichte und Eindrücke vom Leben der Vorfahren mit nach Hause nehmen.

Im Museum kann man außerdem alte Pferde-, Schaf- und Hühnerrassen beobachten. Wer gerne Honig ißt, sollte unbedingt im Bienenhaus vorbeischauen. Dort kann man beispielsweise erfahren, durch welchen Trick die Bienenkörbe früher vor Dieben geschützt wurden.
Natürlich sollte man sich auch die alte Schule nicht entgehen lassen, die 1837 in Thöningsen errichtet und 1982 im Freilichtmuseum als Zeugnis für die Nachwelt wieder originalgetreu aufgebaut wurde. In einem nicht einmal 30 Quadratmeter großen Raum wurden 50 Kinder unterrichtet. Zur kargen Ausstattung gehört neben dem Lehrerpult auch ein Kanonenofen.

Der Einblick in das dörfliche Leben wird durch den Anbau von fast vergessenen Kulturpflanzen samt Informationen über die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten abgerundet. Durch wechselnde Programme wird gerade im laufenden Jubiläumsjahr sichergestellt, daß selbst Dauergäste immer wieder mit Neuigkeiten überrascht werden können.

Aber nicht nur Gebäude, sondern auch über 300 verschiedene, teilweise vom Aussterben bedrohte regionale Tierarten haben hier ein zu Hause gefunden. Zusätzlich sind über 200 verschiedene Obstsorten zu bestaunen.

Tägliches Programm

  • Mahlen in der Wassermühle Heller, sowie in der Bockwindmühle oder in der Kappenwindmühle bei geeigneten Windverhältnissen
  • Töpfern in der Töpferei Hehemann am Osnabrücker Hof
  • Schmieden in der Dorfschmiede Pollmann im Paderborner Dorf
  • Textiles Handwerk im Paderborner Dorf
  • Backen in der Backstube Witte. Die historischen
  • Arbeitsabläufe erlauben nur eine begrenzte Produktion. Sie können das Backgut täglich frisch einkaufen.
  • Landwirtschaftliche Arbeiten können Sie je nach Witterung erleben, dazu informieren Sie die Medien.
  • Öffnungszeiten:
    01.04 bis 31.10. dienstags bis sonntags und
    an allen Feiertagen von 9 bis 18 Uhr
    Einlaß bis 17 Uhr
    
    Anschrift:
    LWL-Freilichtmuseum Detmold
    Krummes Haus
    32760 Detmold
    Tel: 05231-706-0
    Fax: 05231-706-105
    
    Beratungen, Museumspädagogik, Führungen: 
    Info-Büro
    Tel: 05231-706-104
    
    Weitere Infos zum Museum
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