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Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2012 Dieter Gerth

Widukind-Museum

    Der Sachsenfürst Widukind begann an seinen germanischen Göttern zu zweifeln und pries den Christengott um ein Zeichen. Plötzlich rollte des Fürsten Rappe einen Stein zur Seite, und siehe: aus dem felsigen Untergrund sprudelte eine Quelle.
    Die frühmittelalterliche Welt des westfälischen Adeligen Widukind und seiner Widersacher, der Franken, ist die Welt mächtiger Mythen. Das Widukind-Museum illustriert die sächsische Tracht, Bauweise und Religion sowie die zahlreichen Deutungen des Widukindstoffes durch religiöse und weltliche Machthaber. Die Nationalsozialisten z.B. mißbrauchten die Sage, indem sie Widukind als soldatischen, 'arischen' Kämpfer gegen Frankreich glorifizierten.
    Widukind-Museum
    Kirchplatz 10
    32130 Enger
    
    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Sonntag von 15-17 Uhr, Mi., 
    Do. und So. zusätzlich von 10-12 Uhr

Stiftskirche

    Die romanische Kirche, beherbergt ein Grabrelief Widukinds (um 1100) - eine der frühesten Großplastiken Deutschlands. Als besondere Kostbarkeit der Kirche gelten der Schnitzaltar des Meisters Hinrick Stavoer aus dem Jahre 1525 und der Sarkophag mit einer wertvollen Reliefplatte aus dem 12. Jahrhundert.

Liesberg-Mühle

Liesberg-Müle
    Die als Wahrzeichen von Enger geltende Windmühle (1756) ist auf Veranlassung Friedrich des Großen zur Versorgung der Bevölkerung erbaut worden. Die Mühle ist nicht mehr in Betrieb, das Mahlwerk ist jedoch noch intakt.

Feiern

6. 1.
jedes Jahr
Timpkenfest zur Erinnerung an den Tod des Sachsenherzogs.
An diesem Tage werden nach einem Gottesdienst an die Schulkinder der Stadt Timpken verteilt. Timpken (= Zipfel) sind geviertelte, aus hellem Mehl gebackene Semmeln. Der Küster erhält für das Läuten der Glocken zum Timpkenfest - das Königsgeläut - vom Bürgermeister der Stadt den "Königstaler".

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