Nirgendwo in Deutschland wird das Mühlenwesen - die Geschichte technischen Erfindergeistes - so anschaulich dargestellt wie an der Westfälischen Mühlenstraße. Sie verbindet insgesamt 41 Objekte, die aufgrund sowohl ihrer baulichen und technischen Vielfalt als auch ihres Restaurierungsstandards als agrar- und kulturgeschichtliche Besonderheit gelten. Um ihre Pflege kümmert sich seit Ende der 70er Jahre der Mühlenverein im Kreis Minden-Lübbecke, der das schwierige Geschäft der Mühlenrestaurierung betreibt und dafür Sorge trägt, daß das Wissen über eines der ältesten und schon fast ausgestorbenen Handwerke weiter gegeben wird. Aktive Mühlengruppen im Verein betreuen vor Ort ihre Objekte und leisten damit wertvolle ehrenamtliche Dienste, an den beliebten "Mahl- und Backtagen" mit Mahlvorführungen und anderen Müllerarbeiten, die fachkundig erläutert werden. Der Weg vom Korn zum Brot ist hierbei mit allen Sinnen erfahrbar. Dafür sorgen die Landfrauen, die in den alten Mühlenbackhäusern nach überlieferten Rezepten backen und zum Verkosten von belegten Brötchen, frischem Butterkuchen, Dinkelwaffeln und anderen Leckereien einladen.
Die Westfälische Mühlenstraße ist ein in drei Tourenvarianten gegliederter Rundkurs, etwa 300 km lang. Sie umfaßt derzeit:
| Holländermühlen |
27 |
| Bockwindmühlen |
3 |
| Windmühle auf Wassermühle |
1 |
| Wassermühlen |
8 |
| Roßmühlen |
2 |
[ Espelkamp | Hille | Hüllhorst | Lübbecke | Minden | Bad Oeynhausen | Petershagen | Porta Westfalica | Preußisch Oldendorf | Rahden | Stemwede ]
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