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Lichtenau: Freizeit

Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2012 Dieter Gerth

    Gebäude

      Achatiuskirche Atteln
    • Achatiuskirche Atteln

        Im 18.Jahrhundert gab es einen Friedensrichter in Atteln namens Drolshagen. Da er lange Zeit keine Kinder bekam, gelobte er zu Gott, falls er je Kinder kriegen würde, eine Madonna der Kirche zu stiften. Als sich sein größter Wunsch erfüllte, waren es Zwillinge. Nun wollte er sein Versprechen halten und eine Madonna stiften. Da es zwei Kinder waren, ließ er eine Doppelmadonna aufhängen.
    • Augustiner Kloster (Dalheimer)

        Augustiner Kloster
        Anschrift          Am Kloster 11
                           33165 Lichtenau
        Telefon            05292/1664
        
        Öffnungzeiten      Apr bis Okt, Di-So, 
                           10.00-18.00 Uhr
        
        Eintrittspreise    kein Eintritt
        

    • Glashütte Marschallshagen

        Die Hütte produzierte neben feinen, geschliffenen Tafelgläsern auch Gebrauchsgläser und Lampenschirme. Heute sind noch zwei Arbeitshäuser, das Kontor und die Försterei, erhalten.

    • Heimathaus Kleinenberg

    • 1000-jähriger Kirchturm Henglarn

        Kirchturm HenglarnDer Tausendjährige Turm befindet sich im Tal der Altenau. Mit dem Neubau der Kirche St. Margarethe im Jahre 1903 wurde der alte Turm dabei integriert (ein Rest der alten Kirche). Der untere Teil geht wohl noch ins 12. Jahrhundert zurück. Im Turm befindet sich das Erinerungsmal an die im Krieg gefallenen Söhne der Gemeinde mit dem aus Stein gehauenen Standbild des Hl. Georg.

       

    • Marienkapelle, Lourdes-Grotte Kleinenberg

        Kleinenberg ist bekannt als Wallfahrtsort. Nach dem Volksmund ist die Erscheinung eines Muttergottesbildes Anlaß zur Entstehung des Wallfahrtsortes gewesen. An der Stelle der Erscheinung dieses Bildes hat man eine hölzerne Kapelle gebaut. Anstelle der alten Kapelle Marienkapelle, Lourdes-Grotte Kleinenberg ist im Jahre 1742 ein schöner Barockbau entstanden. Im Hochaltar befindet sich das Gnadenbild (um 1400). Es hat den Namen "Auxiliatrix de Monte Modico", (Helferin vom kleinen Berg). Das Bild ist aus Eichenholz geschnitzt und ca. 45 cm hoch. Der Hersteller ist unbekannt, die Verehrung dieses Gnadenbildes reicht bis weit über den Paderborner Raum.
        Bemerkenswert ist der Reichtum an Inschriften, die teilweise auf die Kriegswirren Bezug nehmen. Das Nordportal mit Immaculata (bezeugt 1742, vollendet 1757) ziert u.a. ein lateinischer Satz, dessen deutsche Übersetzung lautet:
        "Dieses Portal ist aufgerichtet in den Jahren, da der Adler mit dem Hahn im Bunde - eine seltene Erscheinung - die Kriegstrompete blies durch Deutschlands Gaue."

    • Lichtenauer Burg

        (1323)

    • Spieker

        Dem 1588 errichteten Gebäude stand bereits in seiner Entstehungszeit eine architektonische Sonderstellung zu. Der weithin berühmte Spieker ist ein Bauwerk, das in seiner Anlage, Ausstattung und Ausschmückung herrschaftliches Gepräge besitzt und ländlich-wirtschaftliche Momente mit städtisch repräsentativen Merkmalen zu einer widerspruchsfreien Einheit verbindet.
        Der Spieker besitzt eine auf 60cm starken, burgähnlichen Steinmauern des Untergeschosses ruhende erste Etage in Fachwerkbauweise. Der stark verspielt gestaltete Oberbau weist mit seinen reichen Verzierungen an städtische Patrizierhäuser erinnernde Renaissancemerkmale auf. So sticht er inmitten weitgehend schmuckloser Fachwerkbauten in der Zeit seiner Erbauung in scharfem Kontrast hervor und zählt heute zu den kulturhistorisch wertvollsten Baudenkmälern.
    Lichtenauer Burg
    Lichtenauer Burg
    Dalheimer Kloster
    Dalheimer Kloster
    Spieker
    Spieker

    • St. Kilian

        Die Lichtenauer Pfarrkirche hat eine geradezu ideale Lage. Sie stellt eine Krönung des Stadtbildes da. Der Turm der Kilianskirche wurde von vornherein so gebaut, daß er mit dem die Kirche umgebenden Platz, der als Abschluß eine schützende Mauer erhielt, im Notfalle zugleich letzte Zufluchtsstätte sein konnte.
        St. Kilian Mehr als 43 Meter erhebt sich der Turm über die Erde und wirkt deshalb noch wuchtiger, weil er auf einer sanften Erhöhung erbaut ist.
        Zusammen mit Chor und Turm beträgt die Länge der Kirche 37,60 m bei einer Breite von 13,80 m. Der landschaftlichen Eigenart entsprechend hat man bei der Lichtenauer Pfarrkirche das System der Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen angewandt.
        An das Mittelschiff schließt sich im Osten in gleicher Breite und Höhe ein quadratischer Chorraum an, dessen Kreuzgewölbe auf Eckdiensten ruht. Die Nordwand des Chores weist eine Mauernische auf, die durch eine handgeschmiedete Eisentür verschlossen ist In ihr wurden vor dem Sakristeianbau kirchliche Gefäße und Reliquien aufbewahrt.

    • Steinkammergräber

        Die wenigsten dieser Gräber aus germanischer Frühzeit enthalten noch unversehrte Bronzegeräte, dieses liegt zum einen daran, daß auf Anordnung des Bischofs Salentin von Isenburg (1574-1577) alle Gräber dieser Art als Heidengräber zerstört wurden, zum andern daran, daß viele der Gräber durch Landwirtschaft beschädigt wurden.
        Sieben solcher Gräber sind allein im Altenautal vorhanden. Von diesen Gräbern befinden sich zwei in Henglarn und zwei in Atteln.
        1921 erforschte der Archäologe Dr. August Stieren aus Münster die Grabkammer des ersten Grabes in Henglarn. Die Forscher begannen mit dem Ausräumen des Grabes von oben. Bis 40 cm unter dem Boden fanden sie ein wirres Durcheinander von Knochenresten. Die letzte Erdschicht war ungestört. Auch hier lagen nur wenige Knochen in ihrer ursprünglichen Lage. Die Schädel lagen mit dem Gesicht nach unten und waren durch den auf ihnen lastenden Erddruck zertrümmert. An einer Stelle jedoch fanden die Archäologen eine Häufung von Skeletten in natürlicher Lage. Fünf Skelette lagen dicht beieinander und die Skelette der fünf Bestatteten streckten sich strahlenförmig nach außen. Ihre Schädel waren mit Steinplatten umstellt. Aus der Lage und Erdbeschaffenheit war zu schließen, daß diese fünf zusammen bestattet wurden. Unter diesen Schädeln fand man einen weiteren Schädel. Dieser mußte früher beigesetzt worden sein. Da er durch eine Lehmschicht fast vollständig von Luft abgeschlossen war, war er sehr gut erhalten. So fanden sich Unterkiefer mit Zähnen, deren Schmelz noch vollkommen erhalten war.
        Als Beigaben fand man sechs an der Wurzel durchbohrte Reißzähne von Wolfsunterkiefern und einen Fuchszahn. Ihrer Lage nach gehörten diese Stücke zu dem selben Schmuckstück. Es ist anzunehmen, daß sie an einer Schnur getragen wurden.

    Natur

    • Bachversickerung

        Bachversickerung und Höhlen sind markante Formen des Karstes, (chemische Verwitterungen, lösungsfähiges Gestein). Ein typisches Merkmal der Verkarstung ist die unterirdische Entwässerung wie bei der Sauer in Grundsteinheim. Das Wasser der Sauer tritt im Paderborner Quellgebiet wieder zu Tage. Die unterirdischen Wässer, auch unter dem Soratfeld, führen heute noch zu Lösungserscheinungen im Kalk. Dadurch entstehen Spalten und Hohlräume, die an der Erdoberfläche Erdfallbildungen bewirken.

    • Bleikuhlen Blankenrode

        Diese Bleikuhlen liegen über einer 12 km messenden Erdverwurfslinie, die sich von Westheim an der Diemel über Blankenrode, am Westrand des Oberlaufs der Altenau entlang bis zum Huser Klee (Berghöhe zwischen Husen und Holtheim) erstreckt.
        Am höchsten Punkt der Verwurfslinie (400 m) treten Erze zutage. Der offene Graben ist heute etwa 300 m lang, 50 m breit und etwa 4-12 m tief. Die vorkommenden Gesteinsmassen der Trias-, Jura- und Kreideformation enthalten Blei-, Galmei- (Zink-), Brauneisen- und Schwefeleisenerze nebst Eisenoxydhydraten, Schwefelkies und geringe Spuren Kupfer.
        Die Bleierzgewinnung geschah zuerst im Tagebau. Sie erstreckte sich ursprünglich auf Blei, daher Blykaulen. Viel später wurde nach Galmei gegraben. Der Schacht war an seiner tiefsten Stelle 40 m tief. Die erste Sohle befand sich auf 15 m unter Tage, die Zweite lag weitere 15 m tiefer und lieferte bestes Erz. Die Länge des jetzt zugefallenen Stollens beträgt 900 m. Das Erz wurde auf Halden sortiert, im nahen Wäschebach gewaschen und dann nach Westheim geschafft.
        Die Bleikuhlen bieten für Botaniker eine reiche Pflanzenwelt (Galmeiveilchen, Frühlingsmeirich und die seltene Quell- und Gänsekresse). Bei den Galmeiveilchen (Viola Calaminaria Westfalica) handelt es sich um das einzige Vorkommen weltweit.

    • Dolinen

    • Eggegebirge

        Im östlichen Westfalen zieht sich der Gebirgszug der Egge wie ein Riegel durch das Paderborner Land. Seit uralten Zeiten führten die beiden Höhenzüge, Egge und Teutoburger Wald, den gemeinsamen Namen Osneggi. Erst seit dem 17. Jahrhundert bezeichnet man den ostwestlichen Bergzug Eggegebirge. Egge ist im übertragenen Sinne die Abbruchkante eines langgestreckten Bergzuges. Die Egge ist ein Kammgebirge mit einer durchschnittlichen Höhe von 400 m. Einzelne Gebirgskuppen gehen über diese Höhe hinaus (Velmerstot 468 m).
        Der westliche Teil der Egge mit seinen Huden und Ödflächen wurde mit Fichten bestockt. Jetzt wurde die Aufforstung der einstigen Rodeflächen - im Gegensatz zu früher - Kulturtat.

    • Paderborner Hochebene

    • Stausee in Husen

    Feste

    • Lesungen Lichtenau

    • Klostermarkt Dalheim

    • Konzerte: Atteln, Dalheim

    • Kunsthandwerk Atteln

    • Kameradschaftsfest Herbram

    • 15 Schützenfeste

    • Straßenfest Lichtenau

      Wallfahrt Holtheim

        Wallfahrt Holtheim Am Zusammenfluß von Altenau und Holtheimer Wasser stößt der Wanderer im Wiesental auf eine ansehnliche Barockkapelle. Es handelt sich bei dem Gotteshaus um die Amerunger Kapelle oder schlicht Annenkapelle. Der einschiffige Raum ist mit einem verputzten Holztonnengewölbe versehen. Der Barocke Hochaltar ist einige Jahre älter als die Kapelle. Sein Bild, Sankt Anna, ihren Mann Joachim und die Tochter Maria darstellend, stammt von 1674. Alljährlich am ersten Augustsonntage ist die Kapelle das Ziel vieler Wallfahrer aus dem Soratgau und dem Sintfelde.

    • Wallfahrt Kleinenberg

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