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Paderborn: Freizeit

Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2012 Dieter Gerth

Kirchen

Gebäude

    Rathaus
      (1613-1620) Das Bauwerk im Stil der Weserrenaissance beinhaltet heute ein Naturkundemuseum
      Rathaus Rathaus
    Wasserschloß der Fürstbischöfe
      Im 16. Jahrhundert wurde die vierflügelige Schloßanlage im Stil der Weserrenaissance erbaut. Heute befindet sich in ihr die Städtische Galerie
    Adam-und-Eva-Haus
      Eines der schönsten und ältesten (1560 erbaut) Fachwerkhäuser in Paderborns (mit Stadtmuseum)

Museen

    Erzbischöfliches Diözesanmuseum
      Das Gebäude mit Domschatzkammer wurde 1969/1970 neu gebaut. Es enthält u.a. die Imad-Madonna (11. Jahrhundert), einen Tragaltar der Heiligen Kilian und Liborius (1100) und den Liboriusschrein (1627)
      Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung vornehmlich sakraler Kunst des 10. bis 20. Jahrhunderts, die zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland zählt und Kunstwerke von Weltgeltung besitzt. Die Sammlung umfaßt ca. 6.000 Exponate, von denen etwa 1.000 in den von 1991-93 völlig neu gestalteten Schauräumen gezeigt werden.
      Von herausragender Bedeutung ist die Madonna des Paderborner Bischofs Imad (1051/1058), eine der ältesten Darstellungen der thronenden Madonna in der abendländischen Kunst. Die beachtenswerte Skulpturensammlung umfaßt neben mittelalterlichen Bildwerken auch hervorragende Beispiele westfälischer Barockskulptur wie den Libori-Festaltar von 1836 aus dem Paderborner Dom. In der Schatzkammer des Museums, die sich in den mittelalterlichen Gewölben des ehemaligen Bischofspalastes befindet, werden liturgische Geräte, Reliquiare und andere bedeutende Werke kirchlicher Schatzkunst präsentiert. Besondere Erwähnung verdienen die beiden Tragaltäre des Rogerus von Helmarshausen aus dem frühen 12. Jahrhundert - Meisterwerke romanischer Goldschmiedekunst - und der vergoldete Silberschrein des hl. Dom- und Bistumspatrons Liborius von 1625/27. Kostbare für den liturgischen Gebrauch bestimmte Textilien, Gemälde auf Holz und Leinwand, Bronzegerät, illuminierte Handschriften, Schnittglas und ein reicher Fundus an religiöser Volkskunst runden den Bestand ab.

      Diözesanmuseum

      Anschrift Markt 17
      33098 Paderborn
      Telefon (05251) 125-216 und 125-403
      Fax (05251) 125-470
      Öffnungzeiten Di bis So 10.00-18.00 Uhr
    Museum für Stadtgeschichte
      Adam-und-Eva-Haus
      Hathumarstr. 7-9, 33098 Paderborn
      Telefon (05251) 88-1350
      Öffnungszeiten: di-so 10-18 Uhr
      Eintritt frei
      Gründung 1977
      Ausstellung Frühgeschichtliche Funde, Gemälde, Graphiken, Dokumente, Möbel und Gebrauchsgegenstände aus Paderborns Geschichte und verschiedener Personen aus Paderborns Geschichte
      Museum für Stadtgeschichte

    Museum in der Kaiserpfalz

      Auf den Spuren von Königen und Kaisern befindet man sich in Paderborn: Karl der Große ließ sich hier nach der Unterwerfung der Sachsen eine seiner wichtigsten Pfalzen erbauen, und im 11. Jahrhundert - zu Zeiten der Kaiser Heinrich II. und Konrad II. - war Paderborn mit seinem Bischof Meinwerk einer der führenden Orte im Reich.
      All dies weiß man jedoch erst, seitdem Archäologen in den 1960er Jahren unter dem Schutt vieler Jahrhunderte die Reste einer karolingischen und einer ottonisch-salischen Königspfalz entdeckten. Zahlreiche Funde wie die Reste hochwertiger Wandmalereien, Fragmente wertvoller Gläser und zahlreiche andere Hinterlassenschaften vermitteln ein Bild von der Hofhaltung zur Zeit Karls des Großen. Einen Einblick in die sächsische Geschichte ermöglichen Fundgegenstände aus sächsischen Gräbern.
      Wesentlich genauer nachvollziehbar ist die Nutzung der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Pfalz. Bei den Ausgrabungen, die von 1964 bis 1978 dauerten, kamen so viele gut erhaltene Mauerteile zum Vorschein, daß eine Neuerrichtung der Kaiserpfalz unter Einbeziehung der alten Bausubstanz gewagt werden konnte. Neben der großen Palastaula und der Pfalzkapelle des Königs hinterläßt vor allem der faszinierende Quellkeller einen bleibenden Eindruck.
      Ein Besuch des Museums in der Kaiserpfalz ist nicht vollständig ohne eine Besichtigung der zugehörigen Bartholomäuskapelle - ein einzigartiges Bauwerk königlicher Repräsentation aus dem frühen 11. Jahrhundert. Die nach byzantinischem Vorbild als Hallenkirche errichtete Kapelle besticht durch ihre phantastische Akustik.
      Am Ikenberg, 33098 Paderborn
      Telefon (05251) 1051-0, Fax (05251) 281892
      Öffnungszeiten: di-so 10-18 Uhr
      Museum in der Kaiserpfalz

    Historisches Museum im Marstall

      Das Historische Museum wurde im April 1994 im Südflügel des ehemaligen Marstalls von Schloß Neuhaus eröffnet. Damit erhielt der barocke Marstall - er wurde unter der Leitung des Hofbaumeisters Franz Christoph Nagel von 1729 bis 1732 als herrschaftlicher Pferdestall errichtet und diente später als Garnisongebäude - eine vollkommen neue Bestimmung.
      Das Historische Museum zeigt - thematisch gegliedert - die Entwicklung des heutigen Paderborner Stadtteils Schloß Neuhaus von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Anhand von Fundstücken, Dokumenten, Kunstwerken und volkskundlichen Objekten wird der politische, soziale, kirchliche und wirtschaftliche Werdegang des Ortes nachgezeichnet. Schautafeln und moderne Medien unterstützen die Präsentation.
      Einen Schwerpunkt bildet das Thema 'Neuhaus als fürstbischöfliche Residenz', denn den Paderborner Fürstbischöfen, die von 1275 bis 1802 in Neuhaus residierten, verdankt der Ort entscheidende Impulse. Die Funde aus dem Schloßgraben - ein gesonderter Bereich im Museum - lassen interessante Rückschlüsse auf die Sitten und Gewohnheiten der ehemaligen Schloßbewohner zu.
      Auf einen weiteren historischen und wirtschaftlichen Höhepunkt des Ortes geht die Abteilung 'Garnisongeschichte von Neuhaus' ein, deren bedeutendste Phase 1820 mit der Einquartierung einer preußischen Garnison im Schloßareal begann und bis 1945 andauerte. Hier erfährt man unter anderem, wie sich der alltägliche Dienstbetrieb innerhalb und außerhalb der Kaserne gestaltete.
      Eine Rückschau auf die wirtschaftliche Entfaltung im 20. Jahrhundert durch die Holz-, Mühlen- und Stahlindustrie vervollständigt den Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Ortes Schloß Neuhaus.

      Marstallstraße
      33104 Paderborn-Schloß
      Neuhaus
      Telefon (05254) 80152 und 80142
      Öffnungszeiten: di-so 10-18 Uhr
      Eintritt frei

    Städtische Galerie in der Reithalle

      Die ehemalige Reithalle Schloß Neuhaus wurde 1825 für die im Schloßareal stationierte preußische Garnison errichtet. Seit 1994 befindet sich in dem grundlegend restaurierten und mit modernster Museumstechnik ausgestatteten Bau eine gesonderte Abteilung der Städtischen Galerie Paderborn. Der anmutige Charakter der Biedermeier-Architektur, den die Reithalle trotz Modernisierung bewahrt hat, verleiht den dort präsentierten Wechselausstellungen ein reizvolles Ambiente. Mit Schwerpunkten in den Bereichen Fotographie und Skulptur, Kunsthandwerk sowie angewandte Kunst wie z. B. Keramik, Schmuck, Mobiliar, Architekturgeschichte, will die Reithalle ein alternatives und ergänzendes Spektrum zur Städtischen Galerie Am Abdinghof bieten. Neben der historischen und zeitgenössischen Moderne wird in den Ausstellungen vor allem dem 17. bis 19. Jahrhundert Beachtung geschenkt.
      Sonderveranstaltungen wie Vorträge und Gesprächskreise ergänzen das Programm der Reithalle.

      Marstallstraße
      33104 Paderborn-Schloß
      Neuhaus
      Telefon (05254) 13890
      Öffnungszeiten: di-so 10-18 Uhr

    Ausstellung zur Baugeschichte des Schlosses
      Die ständige Ausstellung zur Baugeschichte des Schlosses wurde 1994 anläßlich der Landesgartenschau im historischen Remter der ehemaligen Residenz Schloß Neuhaus eröffnet.
      Anschaulich erklärt sie die verschiedenen Bauphasen des Schlosses vom 14. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus wird auf die Nutzung des Schlosses als Realschule ab 1967 eingegangen und die von 1968 bis 1994 erfolgte Restaurierung des Bauwerkes dokumentiert.
      Schwerpunkte der Ausstellung sind die frühe und die späte Weserrenaissance sowie die Barockisierung unter Fürstbischof Clemens August von Bayern im 18. Jahrhundert.
      Im Haus Braunschweig - dem ersten Bauwerk der Weserrenaissance - befinden sich neben dem Remter die einzigen noch erhaltenen historischen Räume des Schlosses: Fürstliches Speisezimmer, Porzellan-Schenkzimmer, Marschall-Tafelzimmer und Fürstliches-Kabinett.

      Remter im Schloßgebäude
      33104 Paderborn-Schloß Neuhaus
      Telefon (05254) 13634 oder (05251) 88-1350
      Öffnungszeiten: di-fr 13-18 Uhr, sa u. so 10-18 Uhr
      Eintritt frei

    Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)
      Im Herbst 1996 entstand in der ehemaligen Hauptverwaltung der Nixdorf Computer AG an der Fürstenallee das 'Heinz-Nixdorf MuseumsForum' (HNF). Das Museum ist mit über 6.000 qm das größte Computermuseum der Welt. Ein Technologieforum und -museum, das die Entwicklung und Bedeutung der Informationstechnik über die Jahrhunderte hinweg in wohl bundesweit einmaliger Breite präsentiert.
      Das HNF ist jedoch mehr als eine reine Technikschau. Es ist konzipiert als eine Stätte der Bildung, Begegnung und Kommunikation, die im Museum die Computertechnik erleben läßt und in Vorträgen und Diskussionsrunden das Wissen über diese Technik vertieft.
      Computerexperten genauso wie Laien erfahren, wie sich die Datentechnik vom Altertum bis heute entwickelt hat. Anhand zahlreicher Beispiele wird der Werdegang der Informationstechnik von den frühen Rechen- und Schreibmaschinen bis zu ersten Computern aufgezeigt. Einen Kernbereich der Präsentation bilden die von Heinz Nixdorf gesammelten Maschinen, Geräte und Bücher. Darüber hinaus werden die wichtigsten Entwicklungsstationen bis in die Welt modernster Computer dargestellt.
      Das 'Heinz-Nixdorf Museums Forum' bleibt jedoch nicht in der Gegenwart stehen, sondern zeigt mit einem Neuheiten-Center Einblicke in die aktuelle Entwicklung auf und setzt sich kritisch mit der Zukunft der Informationstechnik und ihren Auswirkungen auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen auseinander.
      Interaktive Medien eröffnen Einblicke in die innersten Vorgänge eines Computers. Multimedia-Terminals machen komplizierte Sachverhalte durch Bild und Ton verständlich und versprechen ein multimediales, sinnliches Erlebnis.

      Forum für Informationstechnik GmbH
      Pontanusstr. 55, 33102 Paderborn
      Tel.: (05251) 130-6
      Fax:  (05251) 130-719
      Öffnungszeiten: bis 18.00 Uhr
      Internet
      

Kultur

Bildungseinrichtungen:
  • Universität
  • Theologische Fakultät
  • Abteilung der katholischen Fachhochschule NRW
  • Erzbischöfliche Akademische Bibliothek
  • Weitere Bibliotheken
  • Archive
  • Blindenschule
  • Fachschulen
Museen:
  • Erzbischöfliches Diözesanmuseum
  • Naturkundemuseum
  • Städtische Galerie

Lippesee

    Freizeitanlage in Paderborn -Sande

Infos zum Dom Paderborn

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