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Historisches Rathaus
Das Wahrzeichen der Stadt (1805 aus Steinen des Schlosses erbaut) zählt zu den schönsten Rathäusern Westfalens (geschwungener Treppe, Glockentürmchen, Mansarddach) und ist bis heute Verwaltungssitz. Vor dem Rathaus befand sich das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, daß 1805 gegen den Neubau ersetzt wurde.
St. Johannes-von-Nepomuk-Kapelle
In der Nähe des ehemaligen Rietberger Schlosses, von dem nur noch Reste der Wallanlagen und Fischteiche erhalten sind, liegt die St. Johannes-von-Nepomuk-Kapelle mit Johannes-Statue und Bildstöcken des Johannesweges. Die Kapelle zählt zu den bedeutendsten spätbarocken sakralen Bauwerken in Westfalen
St. Johannes Baptista
spätgotische Saalkirche (1483); Die Kirche wurde an der höchsten Erhebung des Ortes (79m) errichtet. Der Wehrturm ist fast 39 Meter hoch. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche nach dem Umbau von 1898, der die Kirche in wesentlichen Teilen im neugotischen Stil darstellen läßt. Der Chor und der Westturm stammen aus dem Mittelalter.
Ehemaliges Franziskanerkloster
1618 gegründet, Klosterkirche St. Katharina (nordwestdeutschen Barockstil), 1621 entstand der Kernbau der Klosteranlage und 1629 wurde die kleine gewölbte Saalkirche im gotischen Stil geweiht. Das sich im Kreuzgang befindende Wappenfenster stammt von 1721. In der Zeit von 1716 bis 1726 wurden die Flügel der Klosteranlage und der Kreuzgang neu errichtet. Die Renovierung von 1899 veränderte das Aussehen der Kirche abermals. Die letzten Franziskaner verließen das Kloster 1979.
Haus Münte
Der Barockbau (1744) ist eine Besonderheit in einer Straße mit Fachwerkhäusern. Das mit Außenputz versehene Haus diente den Verwaltungsbeamten der Fürsten Kaunitz-Rietberg als Wohnhaus. Vor dem Barockbau stand an der selben Stelle eine Münzprägerei (Münte) , die vom 15. Jahrhundert bis 1660 Münzen geprägt hatte. Nachdem die gräflichen Güter 1822 an Friedrich Ludwig Tenge verkauft wurden, wurde das Gebäude Verwaltungs- und Wohnsitz der Familie Tenge-Rietberg, welches es auch bis heute geblieben ist.
Altes Progymnasium Nepomucenum
1746 erbaut, diente die Schule als Lateinschule mit Franziskanermönchen als Lehrern. Nachdem die Schule 1962/63 in einen Neubau umgezogen ist, sind heute in den Räumen Ratssaal, Stadtarchiv und Stadtbibliothek untergebracht.
Bartscher-Haus
bedeutendes Hofbeamtenhaus (18. Jh.), im 19. Jahrhundert wohnte hier der Rietberger Hofmaler Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher (1749-1823) Müntestr. 9/11
Ehemalige Stadtmühle am Nordtor
Ackerbürgerhaus
1644 erbaut; eines der wenigen Häuser, die die typische Aufteilung eines Ackerbürgerhauses erhalten konnte.
Wohn- und Speicherhaus
Müntestr. 4 Ältestes Fachwerkhaus der Stadt. Die Inschrift weist auf das Jahr 1692 hin, während das Haus wahrscheinlich noch von 1600 erbaut sein dürfte.
Orgelwerkstatt Speith
Das südlich der Kirche angrenzende Fachwerkhaus beherbergt die bekannte Orgelbaufirma Müller-Speith, die 1848 als "Orgelbauanstalt Bernhard Speith" in Rietberg gegründet wurde.
Geburtshaus des Bildhauers Heinrich Fleige
Der Bildhauer Heinrich Fleige (* 21.5.1840 Rietberg + 21.5.1890 Münster) war im überall in Westfalen aktiv und betrieb in Münster ein großes Atelier. Die Gedenktafel und ein Bildnis vor dem Haus erinnern an den Rietberger Künstler. Rathausstr. 40
Verlagshaus Vahle
1874 entstand hier eine Papierhandlung und Buchdruckerei.
Heimathaus
Das Heimathaus in Rietberg, das mit vielen Schnitzereien verziert ist, wird seit 1989 als Heimathaus genutzt. Klosterstr. 3
Feiern:
| Rietberger Karneval |
Altweiberumzug am Weiberdonnerstag und Umzügen am Rosenmontag der Menschen nicht nur aus OWL anlockt |
| Stadtbürgerfest |
alle zwei Jahre im Mai |
| Stoppelkirmes |
alljährlich im September |
| Adventsmarkt |
Dezember |
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