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Verl: Geschichte

Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2012 Dieter Gerth

Die Stadt Verl, in einer reizvollen Grünlandschaft im Dreieck zwischen den Städten Gütersloh, Bielefeld und Paderborn gelegen, gibt es in Ihrer heutigen Form erst seit dem 01.01.1970.
Durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück wurde sie aus den früheren Gemeinden Verl, Bornholte, Österwiehe, dem westlichen Teil der Gemeinde Sende, dem südöstlichen Teil der Gemeinde Schloß Holte sowie aus Teilen der früheren Gemeinde Varensell aus dem Amt Rietberg gegründet.
Während früher das Gebiet überwiegend landschaftlich genutzt wurde und die Landwirtschaft die Existenzgrundlage der Bevölkerung des Verler Landes bildete, haben sich in den vergangenen Jahren, aufgrund der günstigen Verkehrsbedingungen, eine Vielzahl von klein- und mittelständischen Unternehmen in der Gemeinde angesiedelt und ihr zu einem blühenden Leben und Wachsen verholfen. Die Bürger finden somit vielseitige Arbeitsplätze in der Nähe ihrer Wohnungen.

1088 Urkundliche Erwähnung einer Hofstelle im Verler Land. Der Varenseller Hof Krax (crackashardt) wird in der Hertebrocker Heberolle erwähnt.
1153 Die Höfe Ebbinghaus und Liemke werden in einer Urkunde des Paderborner Bischofs erwähnt
1137 Verl gehört zur geschaffenen selbständigen Grafschaft Rietberg
1256 Erstmalige Erwähnung der Stadt Verl unter dem Namen "Verlo" (Vier Wälder)
1512 Bau des ersten Gotteshauses, der St.-Anna-Kapelle
1577 Die St.-Anna-Kapelle wird zur Pfarrkirche erhoben, es entsteht das Kirchspiel Verl
1746-1753 Bau einer neuen Kirche in Kaunitz für die Bauerschaften Österwiehe und Liemke. Es entsteht das Dorf Neukaunitz
1792-1801 An der Stelle der St.-Anna-Kapelle entsteht die heutige St.-Anna-Pfarrkirche
1815-1816 Die Grafschaft Rietberg wird preußisch und gehört zum Kreis Wiedenbrück
1821 Die Grafschaft Rietberg wird von der Diözese Osnabrück getrennt und kommt zur Diözese Paderborn
1822 Die gräflichen Besitztümer werden an den Rittergutsbesitzer Friedrich Ludwig Tenge aus Niederbarkhausen verkauft
1838 Die Kantonsverwaltung wird von Neuenkirchen nach Verl verlegt, Verl ist Sitz der Kommunalverwaltung
1841 Durch die Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen entsteht das Amt Verl mit den Gemeinden Gemeinden Verl, Bornholte, Sende, Liemke und Österwiehe.
1901-1903 Die Teutoburger-Wald-Eisenbahngesellschaft baut eine Eisenbahnstrecke zwischen den Orten Gütersloh, Verl, Kaunitz und Hövelhof
1907-1909 Das St.-Anna Hospital wird eingerichtet
1938 Einführung des Wappens für das Amt
1951-1952 Bau der evangelischen Erlöserkirche
1957 Bau der St.-Judas Thaddäus Kirche
30.07.1967 Bau der zweiten evangelischen Kirche, der Auferstehungs-Kirche
01.01.1970 Neugliederung des Kreises Wiedenbrück: Es entstehen zwei neue Gemeinden, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock. Zur neuen Gemeinde Verl gehören nun die Gemeinde Verl, Bornholte, Sende und die Gemeinde Oesterwiehe.
1985-1987 Bau des Heimathauses
2010 Verl erhält die Stadtrechte

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