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Chronik

Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2010 Dieter Gerth

04.1900   Baubeginn der Linie 1 vom Rettungshaus (heute Johannesstift) bis nach Brackwede.
Errichtung des Depots Schildescher Straße.
20.12.1900   Inbetriebnahme der Linie 1, eingleisig mit mehreren Ausweichen.
Verdichtung des anfänglichen 30-Minuten-Takts schon nach kurzer Zeit auf 7,5 Minuten.
23.05.1901   Inbetriebnahme des Reststücks vom Rettungshaus bis nach Schildesche-Dorf.
04.1902   Baubeginn der Linie 2 vom Hauptbahnhof bis nach Sieker.
28.08.1902   Inbetriebnahme der Linie 2.
1909   Teilweise zweigleisiger Ausbau der Gütersloher Straße.
Verlegung einer eigenen Telefonleitung entlang der Strecke.
1910   Inbetriebnahme der zweiten Wagenhalle für 18 Fahrzuge.
05.08.1912   Baubeginn der Verlängerung der Linie 1 von Brackwede-Dorf bis Sennefriedhof.
14.08.1912   Beendigung des zweigleisigen Ausbaus in der Altstadt (Obernstraße, Niedernstraße und Teile der Koblenzer Straße), sowie Einbau von 5 Ausweichen in den Außenbezirken.
Einführung des 5- bzw. 10-Minuten-Takts.
1913   Zweigleisiger Ausbau vom Depot Schildescher Straße bis zum Rettungshaus (heute Johannesstift).
02.08.1914   Baubeginn der Straßenbahnlinie von der Oststraße bis Oetkerhalle. Das bereits vorhandene Schienen- und Oberleitungsmaterial wurde wegen Kriegsausbruchs beschlagnahmt und der Rüstung zugeführt.
Baubeginn diese Linie war erst 1996, sie wird voraussichtlich vom Hauptbahnhof über die Universität bis Lohmannshof im Jahre 2000 in Betrieb gehen.
1918   Verkehrsruhe an Sonntagen wegen Kohlemangels.
1924   Das gesamte Netz wird durch Einbau des zweiten Gleises, bis auf wenige Reststücke, ausgebaut.
1926   In Sieker wird eine Abstellanlage für 8 Fahrzeuge gebaut und das Depot Schildescher Straße um eine dritte Halle für 12 Fahrzeuge erweitert.
1927   Umbau des Jahnplatzes als Verkehrsknotenpunkt und Verlegung der Linie 1 aus der Altstadt in die Hindenburgstraße.
Neugestaltung des Liniennetzes.
05.1927   Baubeginn der Linie 3 von der Oststraße bis Lange Straße.
10.1927   Erweiterung des Depots Schildescher Straße um eine vierte Wagenhalle für 56 Fahrzeuge.
01.02.1928   Inbetriebnahme der Linie 3 von der Oststraße bis zur Apfelstraße.
01.07.1928   Inbetriebnahme des Reststücks von der Apfelstraße bis Lange Straße.
08.1928   Baubeginn der Verlängerung der Linie 2 vom Hauptbahnhof bis zum Walkenweg.
12.1928   In Brackwede wird die Endhaltestelle an der Kirche zum Friedhof verlegt.
An der Endstelle Sennefriedhof wird eine Wendeschleife mit zusätzlichem Wendegleis gebaut.
1936   In Sieker wird eine Wendeschleife mit zwei Abstellgleisen angelegt.
1942   Vergrößerung der Haltestellenabstände.
1943   Am Walkenweg, Sennefriedhof und Brackweder Friedhof werden wegen der Bombardierung unter Bäumen getarnte Abstellgleise für 30 Wagen errichtet.
01.1943   Einführung eines 20-Minuten-Takts auf allen Linien.
09.1943   Erste Stillegung nach Bombenangriff. Zerstörung der Depothallen.
31.03.1945   Einstellung des gesamten Straßenbahnbetriebes nach schweren Bombenangriffen.
28.06.1945   Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebes mit starken Verkehrseinschränkungen.
04.02.1946   Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebes auf allen Linien im 15-Minuten-Takt. Sonntags ruht der Verkehr.
04.10.1948   Normalisierung im Fahrbetrieb nach Beseitigung der größten Kriegsschäden.
Verdichtung des Verkehrs auf einen 10-Minuten-Takt.
15.05.1950   Einrichtung der Linie 12 von Sieker zum Jahnplatz im Spitzenverkehr, dadurch Verdichtung auf einen 5-Minuten-Takt.
20.05.1951   Die Linien 2 und 3 tauschen die Endhaltestellen.
Die neue Linie 11 zwischen Mittelstraße und Hamfeldstraße wird für den Berufsverkehr eingerichtet.
1955   Umbau des Jahnplatzes und Neugestaltung der Linienführung der Straßenbahn.
Der Berliner Platz (heute Willy-Brand-Platz) wird jetzt zentraler Umsteigepunkt.
05.05.1956   Erster Einsatz von vierachsigen Großraumwagen auf der Linie 1 zwischen Sennefriedhof und Kattenkamp, wo ein Gleisdreieck zum Wenden der Einrichtungsfahrzeuge gebaut wurde.
Pendelwagen vom Kattenkamp nach Schildesche-Dorf.
02.06.1957   Verlängerung der Linie 2 (heute Linie 3) von Lange Straße bis zur Voltmannstraße.
1958   Inbetriebnahme einer Gleiskehre in Brackwede.
Die Straßenbahn erhält einen eigenen Gleiskörper vom Jahnplatz bis zum Landgericht.
Einsatz von Großraumwagen auf der Linie 2.
1960   Neutrassierung der Linie 1 zwischen Kreuz- und Lutterstraße mit eigenem Gleiskörper.
05.07.1961   Die Linie 1 erhält zwischen Johannesstift und Kattenkamp einen eigenen zweispurigen Gleiskörper.
1962   Baubeginn eines neuen Betriebshofes in Sieker für Bus und Bahn.
Ausbau der Kreuzstraße vom Landgericht zum Adenauerplatz mit eigenem zweispurigen Gleiskörper.
1964   Verlängerung der Linie 3 (heute Linie 2) vom Walkenweg bis zur Karolinenstraße mit Bau eines Gleisdreiecks.
18.10.1964   Umstellung auf schaffnerlosen Beiwagenbetrieb.
1965   Verlängerung der Linie 3 von der Oststraße zur Otto-Brenner-Straße (Sieker Mitte).
26.06.1967   Erster Einsatz von Fahrscheinentwertern.
31.03.1968   Alle Linien schaffnerlos.
14.04.1968   Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 1 vom Kattenkamp bis Schildesche-An der Reegt auf der Trasse der ehemaligen Bielefelder Kreisbahnen.
30.05.1969   Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 3 (heute Linie 2) von der Karolinenstraße bis Baumheide, die Trassierung erfolgte bereits in Ausführung der Stadtbahnnormen.
Weiterbau der Strecke bis Milse.
10.09.1969   Baubeginn des ersten Stadtbahntunnels zwischen Schildescher Straße und Nicolai-Friedhof .
19.07.1970   Inbetriebnahme eines Verbindungsgleises der Linie 3 zwischen Sieker Mitte und dem Betriebshof Sieker.
21.09.1971   Inbetriebnahme des ersten Stadtbahntunnels zwischen Schildescher Straße und Nicolai-Friedhof mit der U-Station Beckhausstraße und einer provisorischen Ausfahrt an der Schildescher Straße.
Baustopp für die restlichen Stadtbahntunnel wegen finanzieller Probleme und geänderter Planungen.
1973   Eigener Gleiskörper der Linie 1 zwischen Bethel und Brackwede Bahnhof.
1974   Eigener Gleiskörper zwischen Nicolai-Friedhof und Ziegelstraße.
1975   Baubeginn der Erweiterung des Betriebshofes Sieker, Neubau der Hauptwerkstatt, Abstellanlage und Verwaltungsgebäude.
16.01.1976   Lieferung des ersten von 4 Stadtbahnzügen des Typs M8S.
08.09.1977   Wiederaufnahme des Baus der Stadtbahntunnel am Hauptbahnhof.
01.04.1978   Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 2 von Baumheide bis Milse.
09.10.1979   Inbetriebnahme der Neutrassierung der Linie 1 von der Rosenhöhe bis Senne auf eigenem Gleiskörper.
01.03.1980   Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 3 von der Voltmannstraße bis Babenhausen Süd. Die Endstation war bereits mit Hochbahnsteigen ausgestattet.
1982   Lieferung der ersten von 44 Stadtbahnzügen des Typs M8C.
25.05.1983   Neue Linienführung der Linie 1, sie fährt vom Adenauerplatz über Landgericht zum Jahnplatz.
28.09.1986   Neue Linienführung der Linie 3, sie fährt durch die Nikolaus-Dürkopp-Straße, über Rathaus und Jahnplatz.
01.09.1987   Der gesamte Fahrzeugpark ist erneuert durch 44 neue Stadtbahnzüge des Typs M8C.
Alle anderen Fahrzeuge werden abgestellt, verkauft oder verschrottet.
1989   Beschleunigung des Stadtbahnverkehrs durch Ampelbeeinflussung, Bau von Hochbahnsteigen und Ausrüstung aller Haltestellen mit Fahrkartenautomaten.
1990   Neugestaltung der U-Station Beckhausstraße (Linie 2), Einbau von Fahrstühlen und Hochbahnsteigen.
28.04.1991   Inbetriebnahme der Stadtbahntunnel der Linien 1, 2 und 3 mit Anschluß an den bereits 1971 in Betrieb gegangenen Stadtbahntunnel der Linie 2 und den neu hinzugekommen U-Stationen Jahnplatz (Linien 1, 2, 3), Hauptbahnhof (Linien 1, 2, 3), Wittekindstraße (Linie 3) und Nordpark (Linie 3).
Kein Fahrkartenverkauf mehr in den Stadtbahnzügen.
14.07.1994   Lieferung des ersten von 20 Stadtbahnzügen des Typs M8D.
12.06.1995   Baubeginn der Linie 4 vom Hauptbahnhof über die Universität bis Lohmannshof und des dazugehörigen Stadtbahntunnels vom Hauptbahnhof bis Oetkerhalle.
26.08.1995   Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 3 von Sieker Mitte bis Elpke.
Weiterbau der Strecke bis Stieghorst.
01.1996   Erweiterung des Betriebshofes Sieker, neue Abstellgleise für 16 Stadtbahnzüge.
28.09.1996   Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 3 von Elpke bis Stieghorst.
27.04.1997   Inbetriebnahme des zweigleisigen Ausbaus der Linie 3 zwischen Lange Straße und Babenhausen Süd. Damit wurde die letzte eingleisige Stadtbahnstrecke zweigleisig ausgebaut.
1998   Lieferung von 5 Mittelwagen für den Stadtbahnzug des Typs M8D.
     
     
1999   Lieferung weiterer 16 Stadtbahnzüge des Typs M8D.
2000   Inbetriebnahme der Linie 4 und des dazugehörigen Stadtbahntunnels mit den neuen U-Stationen Siegfriedplatz und Oetkerhalle.

Haltestelle Nordpark im Bau

Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Hege
Homepage

 

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